Endlich ist es wieder soweit: die Juginacht ist angesagt!

Ausgerüstet mit Schlafsack, Kissen und Kuscheltier treffen gut 30 erwartungsvolle Kinder am Samstagabend vor der Turnhalle ein. Beim 3-Spiel- Turnier wird gekämpft, geschwitzt und gelacht.
 
Anschliessend stellen wir Tische und Stühle nach draussen. Die feinen Spaghetti von Nadja sind innert Kürze verspeist und die Kinder rennen in die Turnhalle, um sich möglichst viel geeignetes Material für den Übernachtungsplatz zu sichern. In Gruppen werden Matten ausgelegt, Geräte aufgestellt, Hütten und Höhlen gebaut und geschmückt. Nach einer kurzen Kuchenpause (herzlichen Dank den Bäckerinnen für die leckeren Sachen!) besteigen alle Wilfrieds Anhänger. Gemütlich tuckert der Traktor aus dem Dorf. Bis wir auf dem Kreuzweg ankommen, ist es schon fast dunkel. Es werden Gruppen eingeteilt und Harry entzündet die Fackeln. Die erste Gruppe zieht los, man sieht die Lichter langsam verschwinden hinter den Büschen. Die Schreie der Kinder übertönen zum Glück die unheimlichen Geräusche des nächtlichen Waldes. Aber trotz dem Fackellicht lässt sich das mulmige Gefühl im Bauch nicht bei allen vertreiben. „Was knackt denn da..?“ „Was raschelt dort..?“ „Zum Glück bin ich nicht die letzte unserer Gruppe…!“ „Die Fackel wird immer kleiner..!“ „Wo sind wir..?“ „Wie weit ist es noch..?“ „Juhui, Harry hat noch Fackeln im Rucksack..!“

Mit neuem Licht und neuem Mut nehmen wir die zweite Etappe unter die Füsse. Erleichterung macht sich breit, als wir unter uns die Lichter des Dorfes erblicken. Endlich erreichen wir den Dorfbrunnen. Die Angst ist wie weggeblasen und voller Stolz wird über das nächtliche Abenteuer berichtet. Jetzt haben wir uns die Kuchen- und Pop Corn - Stärkung verdient…!
Bald machen es sich die Kinder auf den dicken Matten bequem: Silvan hat die Turnhalle in einen Kinosaal umfunktioniert und wir freuen uns auf einen lustigen und spannenden Film.
Anschliessend kriechen alle in die Schlafsäcke in ihren Hütten und die Lichter werden gelöscht. Ruhe kehrt aber noch lange nicht ein…

Beim ersten Sonnenstrahl glauben ein paar Jungs und Mädchen, sie seien schon ausgeschlafen. Innert Kürze ist eine riesige Ballschlacht im Gange und an Weiterschlafen ist nicht mehr zu denken. Bevor Harry von weiteren Medizinbällen bombardiert wird, setzt er dem Treiben ein Ende. Die Kinder beginnen, ihre Sachen zusammenzusuchen und ihre Hütten abzubrechen. Schon ruft Nadja: vor der Turnhalle steht der Zmorge bereit! Bei herrlichem Sonnenschein geniessen wir die feinen gespendeten Zöpfe, Confi und Nutella.

Dann heisst es aufräumen und Ordnung machen, bis alles im Geräteraum und im Keller wieder an seinem Platz steht. Dank supertollem Einsatz von Silvan, Norik und Roman sind wir innert Kürze fertig und die Kinder verabschieden sich müde, aber zufrieden von ihren Leitern.
Herzlichen Dank an Nadja und Harry fürs Organisieren der Juginacht und an Wilfried fürs Fahren mit Traktor und Wagen!

Mirjam Berweger

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